Dichte Felder und intensive Zweikämpfe
Mit 18 Fahrerinnen und Fahrern in der DRXN2 sowie 16 Startern in der DRXN1 präsentierten sich beide Klassen erneut stark besetzt. Entsprechend lebhaft ging es nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Fahrerlager zu. Besonders in der DRXN2 blieb bei den intensiven Zweikämpfen der eine oder andere Lackaustausch nicht aus.
Die Zuschauer verfolgten die Rennen aufmerksam und gingen sichtbar mit – gerade die engen Duelle der Serienklassen wurden stark begleitet und immer wieder nach vorne geklatscht.
DRXN1: Sachse findet den entscheidenden Rhythmus
In der DRXN1 brachten sich zunächst die bekannten Namen in Stellung: Peine, Sachse, Bensing, Bobeth‑Steinmacher, Bublies und Struß führten nach den Qualifikationsläufen das Klassement an – ein klarer Favorit war dabei noch nicht auszumachen.
Erst im Semifinale gelang Sachse die entscheidende Entwicklung: Mit der richtigen Fahrwerkseinstellung setzte er sich ab und war von da an kaum noch zu schlagen.
Im Finale am Samstag sicherte er sich mit knapp fünf Sekunden Vorsprung den Sieg vor Peine. Dahinter wurde es extrem eng: Zwischen Peine (P2), Bobeth‑Steinmacher (P3) und Bublies (P4) lagen nur zwei Zehntelsekunden.
Am Sonntag setzte Sachse früh die Maßstäbe und blieb über den gesamten Tag hinweg fehlerfrei – „Clean Sweep“.
Peine hielt dagegen und blieb dicht dran, besonders im Zeittraining, das Sachse nur mit 0,075 Sekunden Vorsprung für sich entschied.
Nach den Vorläufen ergab sich die Reihenfolge:
Sachse vor Bublies, Bensing und Peine – und in genau dieser Konstellation kamen die Fahrer auch im Finale ins Ziel.
DRXN2: Premierensieg und enger Dreikampf

In der DRXN2 stand am Samstag ein neuer Name ganz oben:
Damien van Lieshout setzte sich in einem engen Finale knapp vor Sandleben und Genz durch. Im Ziel war dem jungen Niederländer die Erleichterung deutlich anzusehen, entsprechend ausgelassen fiel die Siegerehrung aus.
Am Sonntag schlug Genz zurück und sicherte sich seinen dritten Saisonsieg, diesmal vor Lion Koffmann und Neel Lepelaars.
Mit Lepelaars und seinem Teamkollegen Joost Kooij traten zwei weitere niederländische Fahrer erstmals im Rahmen der DRX an und fügten sich direkt in das eng umkämpfte Feld ein.
Fair Play im Fahrerlager: Unterstützung statt Ausfall

Auch abseits der Strecke zeigte sich der Zusammenhalt im Feld.
Ein besonderes Zeichen setzte Uli Riese, der am Samstag im VW Polo von Dietmar Brandt gestartet war und auch für Sonntag genannt hatte.
Nach einem Überschlag am Samstag war der Peugeot von Mika Nickelsen nicht mehr einsatzbereit. Für Benjamin Veith, der eigentlich am Sonntag fahren sollte, schien das Rennwochenende damit beendet.
Riese stellte daraufhin kurzerhand seinen Polo zur Verfügung und ermöglichte es dem Nachwuchsfahrer, doch noch an den Start zu gehen.
Auch bei Koffmann Motorsport zeigte sich die Unterstützung im Fahrerlager: Mit Hilfe mehrerer Teams konnte der eigene Polo rechtzeitig wieder rennfertig gemacht werden.
Saison geht in Valkenswaard weiter

Der nächste Lauf findet am 20. und 21. Juni in Valkenswaard statt.
Die Nennung für das Event ist geöffnet, damit startet die nächste Phase der Saisonvorbereitung für Fahrerinnen und Fahrer.






