Auftakt mit klarer Signalwirkung
Der Saisonstart in Dauban (Hohedubrau) markiert mehr als nur den ersten Wertungslauf. Er ist Gradmesser für den aktuellen Stand im Nachwuchsbereich und zugleich Einstiegspunkt für neue Talente.
Mitten im etablierten Autocross‑Umfeld war von Beginn an erkennbar: Die Mini Buggy Klasse ist kein Beiwerk, sondern ein ernstzunehmender Bestandteil der Nachwuchsförderung im Offroad‑Motorsport.
Starke Präsenz aus Weser-Ems

Besonders auffällig: die Beteiligung aus dem ADAC Weser‑Ems Umfeld, die den langen Weg nach Sachsen auf sich genommen hat.
Mit am Start:
- Henri Hinnenkamp (Lohne) – MSF Steinfeld / Weser‑Ems Umfeld
- Louis Hinnenkamp (Lohne) – MSF Steinfeld / Weser‑Ems Umfeld
- Jayden Hans (Wagenfeld) – ADAC Team Weser‑Ems e.V.
- Jonathan Leicher (Lohne/Oldenburg) – MSF Steinfeld / Weser‑Ems Umfeld
- Ronja Fischer (Wagenfeld) – MSC Heidering Wagenfeld / Weser‑Ems Umfeld
Die Breite zeigt: Nachwuchsarbeit passiert nicht punktuell, sondern strukturiert – und zunehmend vernetzt über Regionen hinweg.
Rennen mit Lernkurve statt Routine

Enge Abstände, klare Aufgaben: Der Auftakt war geprägt von direktem Wettbewerb – und gleichzeitig von Entwicklung.
Gerade in dieser Klasse zählt nicht nur die Position, sondern vor allem der Fortschritt:
Starts, Linien, Zweikämpfe. Wer vormittags noch zögert, fährt nachmittags bereits deutlich stabiler. Genau diese Dynamik macht den Reiz aus.
Ergebnisse mit sportlicher Einordnung

Im Finale setzte sich Lena Straub durch und sicherte sich den ersten Sieg der Saison.
Dahinter entwickelte sich ein enges Feld, in dem besonders die Fahrer aus dem Weser‑Ems Umfeld auf sich aufmerksam machten:
- Louis Hinnenkamp fuhr auf Platz 2 und zeigte ein konstantes Rennen
- Henri Hinnenkamp komplettierte auf Platz 3 das Doppelpodium
- Jayden Hans belegte Platz 4 und hielt Anschluss an die Spitzengruppe
- Ronja Fischer fuhr auf Platz 5 und bestätigte ihre Leistung im vorderen Mittelfeld
- Jonathan Leicher erreichte Platz 6 und sammelte wichtige Rennpraxis
Die Ergebnisse zeigen:
Der Schritt in die Meisterschaft funktioniert – und der Anschluss an die Spitze ist für Einsteiger realistisch.
Meisterschaft: Entwicklung statt Vorentscheidung

Nach dem ersten Lauf ist das Bild klar – aber noch offen. Die Abstände sind gering, die Leistungsdichte hoch. Wer sich schnell entwickelt, kann im Saisonverlauf entscheidend aufholen. Genau das macht die Serie planbar, aber nicht vorhersehbar.
Die Mini Buggy Meisterschaft erfüllt damit ihre Rolle:
- Einstieg in realen Rennbetrieb
- Lernen unter Wettkampfbedingungen
- Direkter Vergleich mit Gleichaltrigen
Einstieg möglich – genau jetzt

Der Auftakt zeigt nicht nur Ergebnisse – sondern auch eine Chance:
Der Einstieg in die Meisterschaft ist weiterhin möglich.
Für Familien und junge Interessierte bedeutet das:
Keine lange Vorlaufzeit, sondern ein klar strukturierter Weg in den Motorsport – mit nachvollziehbaren Schritten und direkter Entwicklung auf der Strecke.
Ausblick: Nächster Schritt in Gründau

Schon am 23. und 24. Mai in Gründau folgt der zweite Lauf.
Dann wird sich zeigen, wer die Entwicklung aus Dauban bestätigen kann – und wer den nächsten Schritt im Feld macht.





