Gründau wird zur Bühne der Läufe 3 und 4
Rückkehrer, internationale Starter und offene Duelle
In der DRX1 steht die Rückkehr eines prominenten Namens im Fokus: Meister Werner Gurschler (2024) greift erneut ins Lenkrad und trifft auf ein Feld von sieben Teilnehmern.
Die DRX2 präsentiert sich international: Zahlreiche belgische Fahrer rund um Meister Yorick treffen auf Konkurrenz aus den Niederlanden – darunter Dirk Garvelink.
Auch in der DRX3 gibt es eine besondere Konstellation: Patrick Siebert absolviert am Sonntag einen Gaststart im Citroën C2.
In der DRX4 richtet sich der Blick auf ein mögliches Duell: Kann Sven Zimmer bei seinem Gaststart im Opel Corsa Vorjahressieger Mats Jonas unter Druck setzen? Zudem zählt Philipp Knof im weiterentwickelten Peugeot 205 zu den möglichen Faktoren im Kampf um die Spitze.
Volle Felder sorgen für Druck in jeder Runde

Die großen Starterfelder versprechen intensive Vorläufe – insbesondere in den Produktionsklassen.
Die DRXN1 ist erneut voll besetzt. Mit Peine, Sachse und Bublies geht ein Favoritenkreis ins Wochenende. Gleichzeitig rücken die Lokalmatadoren Florian Bobeth-Steinmacher und Sacha Bensing in den Fokus. Mit 18 Nennungen ist klar: Ein Fahrer wird es nicht ins Semifinale schaffen.
Zusätzliche Spannung bringt ein internationaler Neuzugang: Martin Wilson aus Tschechien gibt sein Debüt im Škoda Fabia.
Auch die DRXN2 setzt mit 20 Nennungen ein Ausrufezeichen. Neben etablierten Fahrern treten mehrere Neulinge an, darunter Lokalmatador Sebastian Detzter, der erstmals im Citroën Saxo startet. Konkurrenz kommt aus den Niederlanden: Joost Kooij und Neel Lepelaars, die bereits Erfahrung aus dem niederländischen Nachwuchssystem mitbringen.
Im XC Cup gehen elf Teilnehmer an den Start, darunter zwei Junioren. Favorit ist Buxtehude-Doppelsieger Steven Laubach, der für den ausrichtenden MSC Gründautal startet.
Mehrere Debüts prägen das Bild:
- Leon Mandel steigt im Crosscar seiner Schwester Vanessa ein
- Miro Cappuccio wechselt vom Quad in den XC Cup
- Auch Dominik Waßmuth und Mika Determann geben ihr Debüt
Hohe Leistungsdichte erschwert Prognosen

Bereits vor dem ersten Lauf wird deutlich: Die große Leistungsdichte und die hohen Teilnehmerzahlen erschweren klare Prognosen. Gerade in den voll besetzten Klassen entscheidet nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Konstanz über den Einzug in die Finalphasen.
Die Läufe in Gründau markieren gleichzeitig einen wichtigen Punkt im Saisonverlauf. Nach dem Saisonauftakt beginnen sich erste Trends zu verfestigen – gleichzeitig bieten die großen Starterfelder die Möglichkeit für Verschiebungen im Gesamtklassement.
Nach Gründau richtet sich der Blick auf die kommenden Rennen der DRX-Saison: Die Ergebnisse der Läufe drei und vier bilden eine wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf der Meisterschaft.






