Viel Zuspruch für die DRXN Klassen
Genz dominiert die DRXN2

Einen nahezu perfekten Auftakt erwischte Louis Genz (Peugeot 106). Der Rangsdorfer gewann sowohl am Samstag als auch am Sonntag sämtliche Vorläufe, die jeweiligen Semifinals und beide Finals. Mit einer fehlerfreien Vorstellung sicherte sich Genz die maximale Punktausbeute und unterstrich seine Doppelrolle als Titelanwärter im Rallycross‑Pokal und in der dmsj‑Meisterschaft der U18‑Teilnehmer.
Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die Podiumsplätze. Lion Koffmann zeigte in seinem zweiten Jahr in der Klasse konstante Leistungen und belegte am Samstag Rang zwei, am Sonntag Platz drei. Besonders spannend verlief das Duell über die Finaldistanz mit dem Niederländer Damian van Lieshout, der sich am Sonntag Rang zwei sichern konnte.
Einstiegsklasse mit Perspektive

Die DRXN2 bestätigte in Buxtehude einmal mehr ihren Stellenwert als kostengünstiger Einstieg in den Rallycross‑Sport. Mika Nickelsen feierte auf dem Estering sein Rallycross‑Debüt. Der Hamburger, bereits von Einsätzen auf der Nordschleife geprägt, überzeugte mit Platz drei am Samstag und zeigte früh, dass mit ihm im weiteren Saisonverlauf zu rechnen ist.
DRXN1: Offenes Feld und neue Konstellationen

In der DRXN1 präsentierte sich das Feld so ausgeglichen wie kaum zuvor. Neben den etablierten Favoriten Philipp Peine (Seat Ibiza) und Dirk Bublies (Honda Civic) rückte Timm Sachse nach seinem Klassenwechsel in den Fokus. Der zweimalige Deutsche Junioren‑Meister fand sich im BMW 318ti schneller als erwartet in der Spitzengruppe wieder.
Mit Sascha Bensing (VW Golf) meldete sich zudem ein Rückkehrer nachhaltig zurück und fuhr an beiden Renntagen jeweils im dritten Vorlauf die Bestzeit. Ergänzt wurde das breite Spitzenfeld durch Klassen‑Neuling Florian Bobeth‑Steinmacher (VW Polo), Benjamin Struß (Ford Fiesta) sowie Dominic Drange (Peugeot 206), der bei ausgewählten Rennen 2026 ins Geschehen eingreift.
Samstag: Peine nutzt seine Chance

Am ersten Renntag sah zunächst vieles nach einem weiteren Estering‑Erfolg für Bublies aus, der zwei der drei Vorläufe für sich entschied. Technische Probleme mit der Benzinpumpe verhinderten allerdings eine bessere Ausgangslage. Von Startplatz fünf aus kämpfte er sich im Finale noch auf das Podium vor.
An der Spitze setzte sich Philipp Peine im direkten Duell gegen Timm Sachse durch und gewann den ersten Lauf der Saison. Hinter den beiden komplettierten Sascha Bensing und DRX‑Routinier Fred Czaja (VW Polo) die Top‑Fünf.
Sonntag: Sachse schlägt zurück

Der zweite Renntag begann mit der Bestzeit im Zeittraining für Sachse, doch die Qualifikationsläufe brachten erneut wechselnde Führungen. Drange, Peine und Bensing konnten jeweils einen Lauf für sich entscheiden, Sachse rangierte nach den Vorläufen auf Platz vier.
Entscheidend wurde das Semifinale: Nach einer Fahrwerksanpassung setzte sich Sachse dort gegen Peine durch. Im Finale übernahm zunächst Drange die Führung, konnte das Tempo aber nicht bis zum Ziel halten. Am Ende entschied Sachse das Duell gegen Peine für sich und feierte bereits im zweiten Saisonrennen seinen ersten Sieg im Rallycross‑Pokal 2026.
Blick nach vorn: Die Saison nimmt Fahrt auf

Nach dem gelungenen Auftakt richtet sich der Fokus auf die nächsten Herausforderungen: An Pfingsten (23. und 24. Mai) gastiert die DRX auf dem Gründautalring. Dort stehen die Läufe drei und vier auf dem Programm – und die Karten werden neu gemischt. Wer kann die starke Frühform bestätigen, wer überrascht mit einem Comeback? Die Fans dürfen sich auf packende Rennen, neue Geschichten und jede Menge Action freuen.
Die Nennung für Gründautal ist bereits geöffnet – jetzt anmelden und Teil des nächsten DRX-Kapitels werden!





