Internationales Starterfeld sorgt für dichtes Programm in Valkenswaard
Der fünfte Lauf der Deutschen Rallycross Meisterschaft 2026 führt auf den Eurocircuit nach Valkenswaard. Das Starterfeld ist mit über 70 Nennungen breit aufgestellt. Parallel treten die niederländische und die belgische Meisterschaft an, dazu kommt eine britische Retro-Serie. Damit entsteht ein kompakter Veranstaltungsmix mit vielen Läufen und engem Zeitplan.
DRX1: Hochkarätiges Feld mit überraschendem Starter
Für Aufmerksamkeit sorgt Mats Jonas, der in einem Audi S3 von Dietmar Brandt startet. Brandt selbst sitzt im VW Golf R. Weitere Konkurrenten sind Maik Böhling (Audi TT) und Michał Peterlejtner (Skoda Fabia). Die Zusammensetzung des Feldes verspricht ein offenes Rennen, in dem mehrere Fahrer um die Spitze kämpfen können.
DRX2: Verfolgerduell gegen den Meister

In der DRX2 steht der amtierende Meister Yorick Maeyninckx (Volvo) erneut im Fokus. Die deutschen BMW-Fahrer um Colin Neurath, Bastian Sichelschmidt und Daniel Habicht gehen in die Verfolgerrolle. Nach seinem Aussetzen in Gründau kehrt Maikel Alewijnse (BMW) ins Feld zurück. Die Leistungsdichte in der Klasse deutet auf enge Entscheidungen hin.
DRX3: Ney trifft auf neue Konkurrenz

Lukas Ney reist als Dauersieger an und bekommt es mit neuen Gegnern zu tun. Der Niederländer Chris van Hulst (Peugeot) und Rückkehrer Andreas Blume (Ford) erweitern das Feld.
Ein besonderer Blick gilt Kirian Trafny, der im Vorjahr auf dem Eurocircuit früh das Finale anführte und erneut seine Stärke zeigen möchte.
DRX4: Offenes Feld mit Comeback

In der DRX4 geht Philipp Knof (Peugeot) nach seinem gelungenen Comeback in Gründau mit Ambitionen an den Start. Er trifft auf die Lokalmatadore Louis de Haas (Opel) und Freek Hendrix (Ford). Auch Timo Mettig (Renault) ist wieder dabei und bringt zusätzliche Konkurrenz ins Feld. Die Ausgangslage gilt als ausgeglichen.
Serienneueinsätze: DRXN1 und DRXN2

Die Serienklassen versprechen erneut enge Rennen. In der DRXN1 steht die Frage im Fokus, ob Klassen-Neuling Timm Sachse (BMW) seine starke Form bestätigen kann. Seine Gegner sind Philipp Peine (Seat), Dirk Bublies (Honda), Sascha Bensing (VW) und Florian Bobeth-Steinmacher (VW).
Mit Timo Voltmer (Ford) bestreitet ein weiterer Fahrer sein erstes Rallycross-Rennen.
Auch in der DRXN2 gibt es ein Debüt: Leon Hasenkamp (Peugeot) startet erstmals in der DRX. Mit 16 Fahrzeugen ist die Klasse stark besetzt. Louis Genz (Peugeot) und Lion Koffmann (VW) treffen auf heimstarke Konkurrenz durch Damien van Lieshout (Citroen) und Neel Lepelaars (Opel).
ADAC XC Cup: Gaststarter erhöhen das Niveau

Im ADAC XC Cup trifft Steven Laubach, bisher dominierend in der Seniorenklasse, auf mehrere Gaststarter. Dazu zählen Nathan Ottink, Mervin Klaassen sowie Jari und Luca van Hoof.
Bei den Junioren ergänzt der Belgier Tom Devleeschauwer das Feld um die Stammfahrer Henri Haaf und Leonard Staashelm.
Valkenswaard als Schlüsselstelle im Saisonverlauf

Das Rennen in Valkenswaard bringt zusätzliche Bewegung in die laufende Saison. Rückkehrer, Debütanten und internationale Gäste verändern die Ausgangslage in mehreren Klassen. Gerade in den gut besetzten Feldern können einzelne Rennen entscheidend sein und erste Tendenzen im Titelkampf verstärken oder korrigieren.
Mit mehreren Serien und einem großen Starterfeld steht ein kompaktes, eng getaktetes Rennwochenende bevor. Der Eurocircuit verlangt von Fahrern und Teams konstante Leistung über viele Läufe hinweg. Die internationale Beteiligung und die hohe Dichte im Zeitplan machen den fünften Lauf zu einem möglichen Wendepunkt im weiteren Meisterschaftsverlauf.






