Fünf Läufe, viele Geschichten: Die DRX-Saison 2026 nimmt Fahrt auf

Saisonstart mit voller Energie

Als die Fahrerinnen und Fahrer im April auf dem Estering gemeinsam vor der Kamera standen, wusste noch niemand, welche Wendungen die Saison nehmen würde. Volle Starterfelder, zahlreiche Neueinsteiger und rund 2.000 Zuschauer sorgten bereits beim Saisonauftakt für eine besondere Atmosphäre.

Auf der Strecke setzten Fahrer wie Mats Jonas, Dietmar Brandt, Yorick Maeyninckx und Lukas Ney früh Ausrufezeichen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie eng die Leistungsdichte in vielen Klassen tatsächlich ist. Zahlreiche Entscheidungen fielen erst in den Finals.

Neue Gesichter sorgen für frischen Wind

2026 steht nicht nur für spannende Rennen, sondern auch für neue Namen im Fahrerlager. Ob Jonas Rahr bei seinem Debüt in der DRX3, Leon Hasenkamp in der DRXN2 oder Timo Voltmer in der DRXN1 – die Saison brachte bereits zahlreiche neue Gesichter hervor.

Dazu kommen Talente wie Finn Bröhl, Damian van Lieshout oder Neel Lepelaars, die sich zunehmend im Vorderfeld etablieren und zeigen, dass die nächste Generation bereits bereitsteht. Gerade diese Mischung aus erfahrenen Fahrern und motivierten Neueinsteigern macht den besonderen Reiz der Meisterschaft aus.

Gründau und Valkenswaard liefern den Stoff für starke Geschichten

Die vergangenen Monate boten weit mehr als reine Rennergebnisse. In Gründau sorgten volle Felder, hochsommerliche Temperaturen und zahlreiche Tür-an-Tür-Duelle für intensive Rennaction. Gleichzeitig zeigte sich auch der besondere Zusammenhalt innerhalb der Rallycross-Gemeinschaft.

In Valkenswaard traf die DRX auf Teilnehmer der niederländischen und belgischen Meisterschaft. Internationale Gaststarter, neue Konkurrenz und ungewohnte Bedingungen sorgten für zusätzliche Spannung. Der erste DRX-Erfolg von Finn Bröhl oder die konstant starken Leistungen von Timm Sachse stehen beispielhaft für die vielen Geschichten, die die Saison bislang geprägt haben.

Nachwuchsarbeit trägt Früchte

Auch abseits der bekannten Klassen entwickelt sich der Rallycross-Sport weiter. Die dmsj Deutsche Junioren Mini Buggy Meisterschaft hat bereits in ihren ersten Veranstaltungen gezeigt, welches Potenzial im Motorsport-Nachwuchs steckt.

Gleichzeitig sorgen die seriennahen DRXN-Klassen weiterhin für volle Starterfelder und ermöglichen jungen Fahrerinnen und Fahrern einen vergleichsweise einfachen Einstieg in den Sport. Viele der heutigen Spitzenfahrer haben genau dort ihre ersten Schritte gemacht.

Blick nach vorn: Die Zukunft der DRX

Während sich die Teams auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten, laufen bereits die Planungen für die Zukunft der Deutschen Rallycross Meisterschaft. Gemeinsam mit Veranstaltern, Vereinen und Partnern arbeitet der ADAC daran, die Serie weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu schaffen.

Dazu gehört auch die Prüfung möglicher neuer Veranstaltungsorte für die Saison 2027. Ziel ist es, den Fahrerinnen und Fahrern attraktive Rennwochenenden zu bieten, neue Regionen für den Rallycross-Sport zu erschließen und die DRX nachhaltig zu stärken.

Nächster Halt: Schlüchtern

Nach fünf abwechslungsreichen Läufen richtet sich der Blick nun auf den Ewald-Pauli-Ring in Schlüchtern. Am 22. und 23. August wird dort Lauf 6 der Deutschen Rallycross Meisterschaft 2026 ausgetragen.

Die Ausgangslage in vielen Klassen verspricht weiterhin spannende Duelle, enge Entscheidungen und neue Geschichten. Eines steht bereits fest: Die zweite Saisonhälfte hat das Potenzial, die bislang ereignisreichen ersten Monate noch einmal zu übertreffen.

Die Nennung für das Rennwochenende in Schlüchtern ist bereits geöffnet. Wer Teil des sechsten DRX-Laufs 2026 werden möchte, kann sich ab sofort einschreiben.

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