DRX Full House in Gründau

Am 18. und 19. Mai 2024 finden auf dem Gründautalring die Läufe drei und vier der Deutschen Rallycross Meisterschaft DRX powered by TYPE S statt. An beiden Renntagen gibt es Action satt, auch neben der Strecke ist für Unterhaltung von Groß und Klein gesorgt.

DRX1
In Schlüchtern konnte DRX-Neuzugang Werner Gurschler aus Südtirol bei seinem Debüt-Wochenende beide Läufe mit seinem reinrassigen Supercar gewinnen, es wird spannend wie er sich auf dem reinen Asphalt Kurs schlägt. Zu seinen Gegnern gehören wie schon bei Auftakt unter anderem Maik Böhling, Dietmar Brandt und Ignaz Schneider mit ihren starken Allrad Boliden. Frisch in die Saison 2024 steigen in Gründau auch Bernd Wilhelm im Ford Focus und Phil Löber mit seinem Skoda Fabia ein. Insgesamt haben 13 Fahrer für den dritten und vierten Lauf genannt. Einen Gaststart bei seinem Heimrennen plant der Deutsche Rallycross Meister von 2022, Michael Grünwald aus Leisenwald, der seinem Subaru ein neues Herz mit mehr Power spendiert hat.

DRX2
In der Klasse der modifizierten Tourenwagen über 2000ccm stehen elf Fahrer zeigen elf Fahrer ihr Können. Nachdem in Schlüchtern die Gaststarter die Siege feiern konnten, wird es in Gründau spannend im Länderduell der deutschen Herausforderer um Sichelschmidt, Viehmann, Neurath und Wendling mit den niederländischen Fahrern Bel und Alewijnse. Neu dabei ist Benjamin Josiger mit seinem neu aufgebauten Fiat Abarth 500 im Team Habicht Racing. Lokalmatador David Weigand kehrt zurück in die DRX.

DRX4
Sogar 15 (!) Fahrerinnen und Fahrer stürzen sich in der DRX4 (bis 2000ccm) in den Leitplankenkanal in Mittelhessen. Zurück in der Klasse sind Philipp und Jeanine Knof, mit dem heckgetriebenen Peugeot 205. Klassenübergreifend kann ein Auge auf Sven Seeliger gerichtet werden, der in Level 1 genannt hat. Er ist in Gründau für Top Zeiten bekannt und fordert damit die DRX1 und DRX2 Fahrer im höchsten Level der DRX Leistungspyramide heraus. Sven Zimmer zeigte bereits bei seinem Comeback in Schlüchtern, was in ihm und seinem Corsa steckt und wird auch in Gründau, seiner zweiten „Heimstrecke“ Attacke machen. Ebenfalls immer flott unterwegs ist Rückkehrer Gerhard Völzer im Opel Manta, aber auch Fabienne Verbugt im Ford Fiesta feierte letztes Jahr einen Platz am Podium. Es wird eng beim Wettbewerb ums Podium, Überraschungen sind vorprogrammiert.

DRXN1
Einen neuen Gegner erwartet Daniel Habicht, der Tabellenführende der DRXN1 mit seriennahen Autos bis 201Ps, in Gründau. Während Familie Knof in die DRX4 gewechselt ist, stößt der Level 3 National 1 Gesamtsieger von 2023, Philipp Peine, wieder dazu. Elf Fahrer in der Nennliste versprechen spannende Rennen, dafür werden wie beim Auftakt Bublies, Peral, Würz und Drange sorgen. Außer Acht gelassen werden darf auch Daniel Genz nicht, der sein 10-jähriges DRX-Jubiläum feiert.

DRXN2
Sein Debüt gibt in einem Citroen Saxo Louis Genz, der Sohn von Daniel Genz. Picke packe voll ist die Einsteiger-Klasse der DRX mit 15 Fahrerinnen und Fahrer. Einen Gaststart gibt Maximilian Betz, der für den veranstaltenden MSC Gründautal an den Start geht. Favoriten sind im Feld kaum zu benennen, das Leistungsniveau in der Klasse der seriennahen Autos bis 143Ps ist maximal hoch. Das halbe Feld kann in Gründau gewinnen. Die erfahrene Nina Riese kennt den Kurs sehr gut. Henning war in Schlüchtern auf „seiner Strecke“ kaum zu schlagen und möchte zumindest auf das Podium in Gründau, Mats Jonas und Timm Sachse präsentierten sich bei Auftakt schon gut aufgelegt und mit Tim Reinert fährt ein weiterer Platzhirsch mit, der bereits seine Qualität in der Saison 2021 nachwies.

ADAC XC Cup Junior und Senior
Die DRX Gäste vom ADAC XC Cup reisen ebenfalls mit einem gut gefüllten Starterfeld an. Bei den Junioren steigt Maximilian Schulz in den Cup ein, dafür kann Auftakt-Doppelsieger Henri Haaf nicht starten. Ben Henschel startet für den unweit von Gründau stationierten MSC Wittgenborn quasi bei seinem Heimrennen und der Niederländer Thijmen Houben hat sein Auto wieder fit gemacht. Fünf Fahrer sind bei den Senioren genannt: Neumeyer, Reiter, Strumpler, Peters und Barkhoff werden sich vorrausichtlich sehr enge Rennen über die Distanz liefern.

Seit über 50 Jahren veranstaltet der MSC Gündautal um den ersten Vorsitzenden Horst Laubach und sein Team Rennen. Begonnen hat der Verein 1971 mit dem ersten Autocross Rennen, in den späten 80er Jahren kam dann Rallycross dazu. An Pfingsten werden bereits Nummer 42 am Samstag und am Sonntag Rennen 43 ausgerichtet. Bei den Doubleheader-Veranstaltungen werden an den Renntagen jeweils vom Zeittraining über die Vorläufe und die Finals bis zur Siegerehrung komplette Veranstaltungen angeboten.

“Wir bieten unseren Besucherinnen und Besuchern neben den spannenden Rallycrossrennen noch viel mehr Action” so Horst Laubach, “In den Mittagspausen gibt es wie in den Vorjahren eine Driftshow, im Fahrerlager gibt es eine Lounge mit Cocktailbar und für die Kleineren für zwischendurch einen Hindernisparcour und eine Hüpfburg.” Das Wochenende soll ein Erlebnis für die ganze Familie werden, und das vor den Toren Frankfurts. Jakob Huszarek, Serienkoordinator der DRX, ist voller Vorfreude: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie Horst und sein Team so ein tolles Event mit Gänsehautgarantie für Fahrerinnen, Fahrer sowie alle Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Beine stellt. Das volle Starterfeld in allen DRX Klassen zeigt, wie gut sich die DRX entwickelt. Das gesamte DRX Team freut sich auf ein grandioses Wochenende.“

Der "Klein Monaco" genannte Gründautalring ist ein Unikum im Deutschen Rallycross-Sport. Gefahren wird auf 100 Prozent Asphalt, die Strecke bekam 2021 eine Schikane vor der Ziel-Kurve spendiert, seit dem vergangen Jahr verläuft parallel zur Schikane auch die im Rallycross immer einmal pro Heat zu durchfahrende Jokerlap: Das Resultat ist volle Action hautnah und die rennentscheidenden Momente direkt vor den Augen aller Fans.

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