Supercars

Allradfahrzeuge mit mehr als 600 PS
Die schnellsten Autos im Rallycross und wahrscheinlich auch die aufregendsten Rennwagen, die es gibt.

Im Rallye-Sport als WRC´s bezeichnet und auf 300 PS  begrenzt erreichen die im Rallycross eingesetzten Fahrzeuge, ausgestattet mit Allradantrieb und Turboaufladung  in der Regel eine Leistung von über 500 PS.     

Der Allradantrieb ermöglicht es Ihnen, schneller aus dem Stand die 100km/h Schallgrenze zu durchbrechen, als es einem Formel 1 Auto möglich wäre.

Den Spitzenfahrern gelingt es, ihren Boliden in unter 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Bis zu 8 Fahrzeuge werden in den Finalläufen auf die Strecke gelassen - Action und Spannung pur.

Seit 2010 sind in der Deutschen Rallycross Meisterschaft DRX auch WRCs aus dem Rallyesport und Super2000 Rally, GT 1-3 zugelassen, zusammen mit den alten Allrad-Boliden der Gruppe H eine perfekte Mischung für rasanten Rennsport.

Für die Supercars trägt die FIA seit 2014 auch eine Weltmeisterschaft aus.


Super1600

Spektakulär sind diese 2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung. Aus  bis 1600ccm holen die Motorenbauer bis zu 240PS - bei einem erlaubten minimalen Startgewicht von 810 kg. Mit diesem traumhaften Leistungsgewicht geht es richtig nach vorne. Ähnlich der Supercars haben auch die Super1600 viele technische Freiheiten bei Motor und Getriebe - seit 2007 sind in dieser aufstrebenden Division auch sequentielle Getriebe erlaubt.

Die FIA trägt für diese Fahrzeugklasse seit vielen Jahren eine Europameisterschaft aus.


Touringcars

Seit der Saison 2010 haben in der Deutschen Rallycross Meisterschaft DRX Tourenwagen mit Hinterachsantrieb und einem 2000ccm Saugmotor eine eigene Klasse.

Dabei muss das homologierte Fahrzeug nicht einmal serienmäßig über Heckantrieb verfügen, es wird kurzerhand von den Teilnehmern umgebaut.

Heckangetriebe VW Polos, Driftende Ford Fiestas...nahezu jedes Modell lässt sich in eine Heckschleuder umwandeln. Ungewöhnlich anzusehen sind die kleinen Kraftprotze mit mehr als 260 PS und bieten spannenden Motorsport in jeder Kurve.

Die Touringcars sind auch in der Europameisterschaft vertreten.


SuperNational

2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung und Hubraumbegrenzung, ca. 200-300PS, mit vielen technischen Freiheiten.  Youngtimer und aktuelle Fahrzeuge bilden eine ausgesprochen interessante Mischung. Hier treffen front- und heckangetriebene Fahrzeuge im direkten Vergleich aufeinander. Seit 2007 ist es auch erlaubt aktuelle Fahrzeuge auf Heckantrieb umzubauen.

In den letzten Jahren stellen die SuperNational Fahrzeuge ein grosses Starterfeld in der DRX, weil man hier mit überschaubarem Budget schon recht spektakuläre Fahrzeuge aufbauen kann.


DRX Rallycross Cup

2-Rad-angetriebene Tourenwagen ohne Turboaufladung, unterteilt in zwei Unterklassen (bis 1400 ccm und über 1400 ccm Hubraum), welche ihre Heats und Rennen zwar gemeinsam fahren, aber getrennt gewertet werden.

Seriennahe Fahrzeuge mit wenigen technischen Freiheiten. Die günstige Einsteiger- und Nachwuchsdivision. Mit der Juniorlizenz kann bereits ab dem sechzehnten Lebensjahr teilgenommen werden. Die Kleinwagen werden zu echten Rennmaschinen und mischen des öfteren auch die Großen auf - starker Sympathiefaktor.


DRX Rallycross Trophy

Rallye auf der Rundstrecke

Die Rallycross Trophy ist die offenste Division in der DRX. Zugelassen sind Fahrzeuge gemäß Rallyebestimmungen der Fahrzeuggruppen A, N, R1-3, R3T, R3D, Super 1600, F, G und H. In keiner anderen Klasse sieht man ein breiteres Spektrum unterschiedlicher Rennfahrzeuge.

Ideale Möglichkeit mit einem Rallyefahrzeug einmal Rallycross-Luft zu schnuppern. Die Mischung aus Schotter und Asphalt machen den Rallyesportlern nichts aus. Sie lieben es.

Einzig in dieser Division ist das Mitführen eines Beifahrers erlaubt, der übrigens durch einen Fahrerwechsel auch selber ins Lenkrad greifen darf.