Saisonausblick 2016

01.12.2015

Neuigkeiten 2016
Die Termine für die Weltmeisterschaft sind raus, auch beim DMSB regt sich einiges, um nach dem Finale gleich mit den Vorbereitungen in die neue DRX-Saison 2016 einzusteigen. Ein gutes Zeichen, dass sich schon kurz nach Ende der Saison einiges bewegt. So können die neu gewonnenen Eindrücke aus der gerade abgelaufenen Saison gewinnbringend umgesetzt werden. Es wird aller Voraussicht nach aber Rennen am Lausitzring, in Gründau und Schlüchtern geben. Natürlich ist der Estering wieder mit von der Partie und der Auftritt im Nachbarland Belgien ist geplant. Die Kontakte zu anderen Rennstrecken, z.B. Oschersleben werden weiter gehalten. Angedacht ist auch ein zusätzliches Einladungsrennen in Südnorwegen (Skien).

Wir fassen einmal zusammen, was für 2016 geplant ist, alles natürlich ohne Gewähr, schließlich befinden wir uns ja noch in der Brainstorming-Phase.

Punkte auch für Fahrer aus dem Ausland
Eine der wichtigsten Neuerungen ist sicherlich die Tatsache, dass zukünftig auch Fahrer aus dem Ausland berechtigt sein sollen, Punkte in der Deutschen Meisterschaft, also in den drei Klassen Super1600, Supernational und Supercars, einzufahren. Daher ist in diesen Klassen auch die internationale D-Lizenz erforderlich. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die DRX immer attraktiv genug gewesen ist, um auch ausländische Fahrer anzulocken. Und das nicht nur für ein Rennen, sondern für eine komplette Saison - stets mit spannenden Duellen um die Meisterschaft. Nur zu gern erinnern wir uns an Niels Heede-Pedersen mit seinem kermitgrünen VW Golf II, Mantafahrer Claus Grönborg oder Ole Bech, die alle beinahe die Titel ins benachbarte Dänemark entführt hätten.

Weiterhin geplant beim DMSB:

In den Klassen SuperCar, Super1600, SuperNational benötigen die Teilnehmer für einen Start die internationale D- Lizenz. Die Klasse der TouringCars wird nicht mehr separat ausgeschrieben, ist aber weiterhin in den SuperNationals startberechtigt. All diese Klassen fahren zukünftig gemeinsam um den Titel "DRX Deutscher Rallycross Meister". Jan Hohmeier, Vorsitzender des Fachausschuss off-road beim DMSB, erläutert weitere Planungen: „DRX-Produktionswagen und DRX-Rallyefahrzeuge bleiben separate Klassen und fahren auch weiterhin getrennt. Nur haben sie jetzt eben einen gemeinsamen Pokal, sozusagen eine nationale Meisterschaft. Wir müssen allerdings für die Wertung die A-Lizenz verlangen (B bleibt auf Autocross beschränkt). Damit wird dann aber der mögliche Aufstieg zu den internationalen Lizenzen erleichtert. Außerdem in der Pipeline: Neueinsteiger und bisherige C-Lizenzfahrer können zu Saisonbeginn über einen Lehrgang direkt zur A-Lizenz aufsteigen, wenn die nötigen Vorleistungen (Dreimal in Wertung unter den besten 75% einer Klasse) noch fehlen.“

 
Austragungsmodus wird geändert
Es soll zukünftig bereits – ähnlich wie in der Weltmeisterschaft – auch für die Qualifikation die ersten Meisterschaftspunkte geben (max. 10 Punkte). Hier zählen alle 3 Vorläufe, doch für die Qualifikation zu den Finalläufen werden weiterhin nur die beiden besten Ergebnisse aus den Vorläufen gezählt. Dieses System ist 2015 bereits in der DACM erfolgreich praktiziert worden. Außerdem wird es Semifinals geben. Wenn sich zehn Teilnehmern einer Klasse qualifizieren, werden Halbfinale ausgetragen. Hier steigen dann die Besten in das Finale auf. Damit nähert man sich weiter dem international praktizierten System an. Auch im belgischen Maasmechelen haben die Deutschen Fahrer das schon erfolgreich getestet, bietet es doch die Chance auf zusätzliche Rennen und mehr Spannung für die Zuschauer.

Rallycross-Cup

Anders als zuletzt angekündigt bleibt der Rallycross-Cup über 1400 ccm zunächst weitgehend unverändert. Das Reglement soll nur auf maximal 2000 ccm beschränkt werden. In Zusammenarbeit mit dem Fachausschuss-Technik und dem Fahrersprecher soll aus diesem Regelwerk eine neue Einsteigerklasse geschaffen werden, in dem teure Elemente gekürzt oder gestrichen werden. Dies wird aber frühestens 2017 gelten. Für den Augenblick ist dies die Chance für die Fahrer, den positiven Trend von Buxtehude zu bestätigen. Der Cup bis 1400 bleibt vorerst unverändert. Bestandsschutz wird voraussichtlich bis 2018 bestehen. Über das weitere Vorgehen soll entsprechend der Entwicklung dieser Klasse entschieden werden.

Die Trophy
Die Trophy bleibt technisch unverändert, allerdings wird der Ablauf (betreffend zum Beispiel die Startaufstellung, Startmodus) den übrigen Klassen angepasst. Ganz wichtig: In dieser Klasse sind Rallyefahrzeuge der Gruppe H (fällt in 2017 im Rallyereglement weg) auch darüber hinaus noch startberechtigt.

Die Jugend
Für Jugendliche ist die Teilnahme an der dmsj Junioren-Rallycross-Meiterschaft voraussichtlich bereits mit der C-Lizenz möglich (nur Cup bis 1400 ccm).
 
 
Der Kalender
Die Termine werden derzeit noch ohne Gewähr bekannt gegeben, unter anderem auch deshalb, weil noch daran gearbeitet wird, eine Veranstaltung  im Oktober zu ermöglichen. Der Terminplan sieht für 2016 demnach voraussichtlich so aus:

9./10. AprilLausitzringmehr
14./15. MaiGründaumehr
18./19. JuniEsteringmehr
9./10. JuliSchlüchternmehr
10./11. SeptemberMaasmechelen (BEL)mehr