Rallycross-Action in Gründau

09.05.2017

Der erste Besuch der WorldRX - die Königsklasse im Rallycross - in Deutschland ist gerade erst vorbei, doch bereits in 3 Wochen geht es mit der Rallycross-Action auf deutschem Boden weiter.

Am 03. und 04. Juni macht sich die Deutsche Rallycross Meisterschaft auf den Weg zum Gründautalring, wo in diesem Jahr der zweite Meisterschaftslauf stattfinden wird. Ob sich auch diese Reise für das Huschenbett-Racing-Team wieder lohnt, wird sich noch zeigen. Bereits beim ersten Lauf auf dem Lausitzring dominierten beide Fahrer auf dem sehr schnellen Opel Corsa C in ihren Klassen. Teamchef Andreas Huschenbett gewann mit einer starken Leistung in der Lausitz so gut wie jedes Rennen und setzte sich damit an die Spitze bei den DRX SuperNationals. Oliver Strelow trat als zweiter Fahrer auf dem Auto in der Klasse der DRX Rallycars an und auch er zeigte auf der Strecke eine erstklassige Performance, mit welcher er sich Gesamtrang eins in der Wertung sichern konnte. Wir sind wirklich sehr gespannt, wer dem Fahrerduo nun beim zweiten Lauf das Wasser reichen kann.

Gleichermaßen sind wir aber auch gespannt, wie sich sowohl Romano Schultz, als auch Christopher Mercer in Gründau präsentieren werden. Für Romano war der erste Meisterschaftslauf eine Gefühlsachterbahn. Zum einen mußte auch er als Teamchef mit seinen Fahrern Mercer und Freiwang in deren Rennen bangen, jedoch aber dann wieder den eigenen Renn-Overall überstreifen und an die Startlinie fahren. In der Klasse der Super1600 war er in seinem neuen Citroen Saxo S1600 gleich sehr stark unterwegs, auch wenn er selber von sich sagt, dass er sich noch an den Wagen gewöhnen muss. Am Ende des Wochenendes beendete Romano den ersten Lauf bei den Super1600 auf dem zweiten Gesamtrang. Wir werden beobachten, ob Romano sich auf dem Gründautalring nun den ersten Laufsieg sichern kann. Für Christopher Mercer war der erste Lauf allerdings ebenfalls ein „Auf und Ab“. Bereits in den ersten Rennen lieferte er eine solide Performance ab und konnte auch den ein oder anderen Rennsieg für sich verbuchen. Alle Zeichen standen für Mercer eigentlich für einen Platz auf dem Podium, doch leider kam am Ende alles anders.

Zitat: „Bereits am Start erkämpfte sich Chris die führende Position und verteidigte diese eine Runde lang gut. Bis er dann in der letzten Kurve den Randstein ungünstig traf, das Auto sich überschlug und auf dem Dach rutschend  zusätzlich noch in die Mauer einschlug. Chris überstand diesen Unfall unbeschadet.“

Derzeit setzt Christopher und das Team alles daran seinen Subaru Impreza wieder in Stand zu setzen, um beim kommenden Lauf wieder an den Start gehen zu können. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass dieses Vorhaben gelingt und wir Christopher wieder in unseren Reihen in Gründau begrüßen können.