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| Antwort | · Die Formalitäten
Ein Rallycross Wochenende beginnt für die Teilnehmer mit der Papierabnahme und der technischen Kontrolle der Fahrzeuge. Hier werden primär sicherheitsrelevante Fahrzeugkomponenten (Abrollbügel, Käfig, Sitze und Gurte, Tank und elektrische Einheiten) und die Fahrerausstattung (Helm, flammabweisender Anzug etc) kontrolliert.

Fahrerbesprechung im Festzelt auf dem Gründautalring
Bei der Fahrerbesprechung werden Zeitplan-Abläufe und Sicherheitsbedingungen erklärt. Dies geschieht durch den Rennleiter und den Veranstalter. |
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| · Das Training
Im folgenden freien Training kann sich der Fahrer an die Strecke und ihre Begebenheiten gewöhnen, ebenfalls kann hier das Fahrzeug auf die Streckenverhältnisse abgestimmt werden, bevor es im Zeittraining um die Startaufstellung im ersten Qualifikationsheat geht.
 Warten aufs freie Training - Andreas Steffen am Vorstart
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| · Die Vorläufe / Heats
In den Heats starten je nach Strecke 5-6 Teilnehmer aus einer Reihe in aufsteigender Reihenfolge des Zeittrainings. Entscheidend ist in den Heats nicht das Ergebnis, sondern die gefahrene Gesamtzeit. Nach der Zeit wird das Heatergebnis berechnet und gibt die Startaufstellung für den folgenden Heat vor.
 Startaufstellung in einer Reihe - vor dem Heat
Drei Heats werden pro Division gefahren. Aus der Gesamtzeit der 3 Heats ergibt sich die Startaufstellung für das Finale. Sollte ein Teilnehmer einen Heat nicht beenden können erhält er eine Maximalzeit (schlechteste Zeit + 5 Sekunden).
Die Bestzeit aus den addierten 3 Heats ergibt die Pole Position für die folgenden Finalläufe.
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| · Die Finalläufe
Die Finalläufe bieten im Rallycross eine weitere Besonderheit, die im allgemeinen Motorsport nahezu einmalig ist.
Da nur jeweils acht Fahrer an den Finals teilnehmen, werden pro Division ein C-, B- und ein A-Finale gefahren. Direkt für das A-Finale qualifizieren sich aber nur die 6 Besten Fahrer aus den Heats, die beiden fehlenden Plätze sind für den Sieger und den 2. des B-Finales bestimmt. Ebenso verhält es sich mit dem B und C-Finale. Der Sieger des C-Finales rückt in das B-Finale vor.
Somit ist es möglich auch mit einem 16 Qualifikationsrang das Rennwochenende als Sieger zu beenden. Die Startaufstellung im Finale erfolgt in versetzten Linien. Absolute Spannung versprechen diese C-, B- und A-Finalläufe in denen es um die begehrten Meisterschaftspunkte und um die Preisgelder geht.
Für die Zuschauer ist dieser Wertungsmodus im ersten Moment sehr unübersichtlich, doch durch die zahlreichen Heats und die Splittung der Finals können bis zu 80 Starts gesehen werden. Speziell die C- und B- Finalläufe sind meist äusserst spannend, da jeder Fahrer um den begehrten freien A-Finalplatz kämpft.
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| · Die Siegerehrung
Publikumsnähe zeichnet zudem den Rallycross Sport aus. Das Fahrerlager ist für die Zuschauer frei und lädt zu Gesprächen mit Fahrern und den Teams ein.
 Autogrammjäger bei Rolf Volland
Hier kann man sich auch die High-Tech Division 1 Boliden aus der Nähe ansehen und die Vorbereitung der einzelnen Heats beobachten. Die Siegerehrung schliesst die Veranstaltung ab, die im unmittelbaren Bereich der Rennstrecken stattfindet.
 Die Siegerehrung: auch für die Zuschauer immer ein spritziger Abschluß
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